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keine-Dietwegtrasse.org

die Dietwegtrasse

postet unser neues Video, wo Ihr nur könnt (Mails, soziale Medien usw.) hier der Link: https://youtu.be/U7kM28AQzzA





A K T U E L L E S



19.200.000€ - WIR KÖNNEN ETWAS BEWEGEN!

der VCD Reurtlingen, der BUND Reutlingen, der adfc Reutlingen und der Verein Ökostadt Reutlingen e. V. läd ein:

Wie kann Reutlingen mit 19 Millionen Euro zu einer Großstadt mit moderner Mobilität werden?
Vortrag mit dem Verkehrs- und Infrastrukturexperten
Prof. Heiner Monheim

Spitalhof Reutlingen, 30. November 2018 um 19.30 · Eintritt frei

Wie werden wir uns in Reutlingen zukünftig fortbewegen?
Welche Ideen sind in Reutlingen umsetzbar?
Welche Beispiele und Erfolge gibt es in anderen Städten und Ländern?
Was kann uns Heiner Monheim empfehlen?

19,2 Mio Euro aus Bundesmitteln könnten dazu beitragen, dass Reutlingen zu einer Großstadt mit moderner und umweltfreundlicher Mobilität wird. Aber wie?
Die Regionalstadtbahn Neckar-Alb wird im kommenden Jahrzehnt Wirklichkeit. Das neue Stadtbuskonzept soll schon im September 2019 umgesetzt werden. Mit dem ‚Masterplan Radverkehr‘ ist ein dritter Akzent gesetzt. Können diese Maßnahmen die Umgestaltung Reutlingens in eine Stadt ermöglichen, die nicht mehr vom Autoverkehr dominiert ist?

Heiner Monheim ist ein seit Jahrzehnten bundesweit gefragter und versierter Verkehrsfachmann. Seine Visionen, die vor 30 Jahren noch als Utopien abgetan wurden, sind inzwischen in vielen Städten zur Realität geworden.
Als Verkehrsexperte der Stadt München war er an der S-Bahnplanung und dem Straßenbahnkonzept beteiligt, später war er am Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen tätig, erstellte Verkehrsberuhigungskonzepte für das Land NRW und war Professor für Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier.
Professor Monheim ist nicht zuletzt Mitbegründer von VCD, ADFC, ‚Bürgerbahn statt Börsenbahn‘ und ‚Forum Mensch und Verkehr‘.
Seine Themenschwerpunkte sind demographischer Wandel, Mobilität und Verkehr, innovative, klimafreundliche Verkehrskonzepte, Umweltverbund, ÖPNV in der Fläche, Bahnentwicklung, Fahrradverkehr und Verkehrsberuhigung.
Die Verhältnisse in Reutlingen kennt er aus mehreren verkehrspolitischen Anlässen.

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FAQ zur Dietwegtrasse

hier die Kurzform, eine ausführlichere FAQ finden Sie hier.......

Wo soll die Dietwegtrasse verlaufen?

  • Zwischen B464/Rommelsbacher Str. und Achalmtunnel (Planung Bund, rote Linie)
  • Also mitten durch bereits dicht besiedelte, weiter wachsende Wohngebiete und das Naherholungsgebiet Dietweg!

Wie ist der aktuelle Stand?

  • Die Trasse ist Teil des „Bundesverkehrswegeplans“ (Bundesgesetz)
  • Regierungspräsidium hat vor kurzem mit der Planung begonnen

Was sind die Probleme der Trasse?

  • Zerstörung des Naherholungsgebietes
  • 22000 Kfz pro Tag, davon 1300 Lkw
  • Verkehr wird nur verlagert bzw.
  • zusätzlich erzeugt (Fernverkehr)
  • Durch Überlastung des Achalmtunnels
  • weicht der Verkehr wieder in die Innenstadt aus – Stau!
  • Verschmutzung & Lärmbelastung von Orschel-Hagen, Sondelfingen, Storlach

Ziele der Bürgerinitiative

  • Den Bau der Dietwegtrasse verhindern
  • Eine zukunftstaugliche und nachhaltige Verkehrspolitik, die nicht die Wohn- und Naherholungsgebiete durch den Bau weiterer Straßen belastet




Filmtipp KEIN SCHÖNER LAND - von Sabine Winkler

demnächst kommt ein Film über den Flächenfraß in Reutlingen ins Kino, darauf möchten wir hier hinweisen:

KEIN SCHÖNER LAND - Flächenfraß im Großraum Reutlingen - Ein Film von Sabine Winkler

"
Wir brauchen Wachstum! Gebetsmühlenartig verkünden uns Wirtschaft und Verwaltung diese angeblich lebensnotwendige Botschaft. Der Film "KEIN SCHÖNER LAND - Flächenfraß im Großraum Reutlingen", ein Film von Sabine Winkler, zeigt die Schattenseiten unseres Handelns auf. Am Beispiel der neu geplanten Baugebiete im Großraum Reutlingen kommen kritische Stimmen zu Wort und zum letzten Mal ist die heimatliche Landschaft zu sehen, die dann unter Beton und Asphalt begraben wird.

Deutschland 2018 77 Minuten mit Prof.Dr. Hermann Knoflacher, Dr. Gerhard Bronner, Peter Huber und viele Einwohner der Region um Reutlingen
Regie Sabine Winkler

Termine: Premiere: 11. November 2018 - 12:30 Uhr - JuFi Cineplex Planie Reutlingen
Weitere Termine: 12. November 2018 - 20:30 Uhr , 13. November 2018 - 15:00 Uhr, 13. November 2018 - 17:45 Uhr, 13. November 2018 - 20:30 Uhr, 14. November 2018 - 17:45 Uhr - jeweils im JuFi Cineplex Planie Reutlingen

den Trailer gibts hier: https://youtu.be/vHHN9VTZ7sY

die "amtlichen" Unterlagen zur Weiterplanung


Die Entscheidungsunterlagendes Bundes zur Aufnahme der Dietwegtrasse in den vordringlichen Bedarf und insbesondere die Gründe, die zu einer unverständlichen Hochstufung geführt haben, sind hier zum nachlesen:

einfach auf die Grafik rechts klicken =>
Quelle: http://www.bvwp-projekte.de/strasse/B464-G10-BW/B464-G10-BW.html


Aus dem Dokument einige Aussagen, die die BI Keine Dietwegtrasse massiv in Frage stellt:

Begründung der Dringlichkeitseinstufung
Das Projekt ist aufgrund des hohen Nutzen-Kosten-Verhältnisses vordringlich. Es erfolgt eine Einstufung in den Vordringlichen Bedarf (VB).
Der Anmeldung zugrunde gelegte Notwendigkeit aus Sicht des Landes Baden Württemberg
Die Dietwegtrasse ist eine notwendige Netzergänzung zum Scheibengipfeltunnel und Bestandteil der Ortsumfahrung Reutlingen. Im Anschluss an die bestehende B 464 am Knoten Rommelsbacher Straße, bildet sie das Verbindungsstück zum Scheibengipfeltunnel und sichert somit die Möglichkeit einer weiträumigen Umfahrung der Innenstadt. Sie trägt insoweit entscheidend zur Entlastung der derzeit stark befahrenen innerstädtischen Straße Rommelsbacher-, Karl-, Eberhard-, Konrad-Adenauer- und Lederstraße und auch der Oststadt bei. Die
Verkehrsbelastung weist gemäß der Bundesweiten Straßenverkehrszählung 2010 einen DTV von rd. 19.226 Kfz/24h und einen Schwerlastverkehrsanteil von 1.037 Fz/24h. Durch die Ortsumfahrung werden Unfallrisiken und Umweltbelastungen gemindert und Kapazitätsengpässe abgebaut.
......
Der Anmeldung zugrundegelegte Alternativenprüfung
Die gewählte Linie der Trasse ist durch die Anschlüsse an Bauanfang und Bauende, die Bebauung, die Bauleitplanung (BPL und FNL) und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in Lage und Höhe optimiert. Alternative Linienführungen sind aufgrund der o.g. Gegebenheiten und der Zwangspunkte nicht möglich oder unwirtschaftlich.

01.18: vordringlicher Bedarf für Mensch und Natur!

Dietweg und Orscheläcker –
vordringlicher Bedarf für Mensch und Natur!

Einstufung im BVWP 2030 nicht nachvollziehbar!
Erholungsgebiet ist inzwischen noch wichtiger!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) im März 2016 wurde viel geschrieben, gefordert und bewertet. Den diesjährigen Alternativen Neujahrsempfang mit dem Motto „Klima wandel(n) – solidarisch handeln“, nehmen wir nun zum Anlass für unsere erste öffentliche Stellungnahme.

„Dietwegtrasse“ (B464 Ortsumfahrung Reutlingen) im vordringlichen Bedarf

Wenn man sich den Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) genauer anschaut, stellt man schnell Folgendes fest:

  • Die enthaltene „B464 Ortsumfahrung Reutlingen“ ist die uralte Planung mit dem 330 m langen Brückenbauwerk vor dem Ortseingang Sondelfingen. Gedacht auch als „Lkw-Führungsspur“.
  • Die Einstufung in den sogenannten „vordringlichen Bedarf“ basiert im Wesentlichen auf dem guten Nutzen-Kosten-Verhältnis (das NKV sei größer als 10) und dieses basiert wiederum auf einem vom Bund zugrunde gelegten mehr als fragwürdigen Verkehrsmodell.
  • Dieses Verkehrsmodell
  • ist nicht das etablierte Reutlinger Modell aus dem Verkehrsentwicklungsplan-Prozess
  • ist im BVWP 2030 nur in einzelnen genannten Ausschnitten offen gelegt
  • ist auch der Reutlinger Stadtverwaltung nicht bekannt
  • enthält Verkehrszahlen, die sehr an die alten Zahlen aus den Siebzigern erinnern
  • Im Plan ist weiter der 770 m lange Deckel auf den Orscheläckern enthalten, von dem die Stadtverwaltung im Laufe der Bürgerbeteiligung zu „Orschel-Hagen-Süd“ sinngemäß folgendes gesagt hatte: „…aufgrund vorliegender Lärmschutzgutachten (zum Jahr 2006) wäre der Deckel aus lärmschutzrechtlicher Sicht gar nicht mehr notwendig, und daher würde diesen der Bund auch gar nicht mehr bezahlen; wollte man den Deckel trotzdem, dann würden diese Kosten an der Stadt hängen bleiben“.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisverband Reutlingen hat im April 2016 mit einer ausführlichen Stellungnahme zur „B464 Ortsumfahrung Reutlingen“ dem Entwurf des BVWP 2030 in diesem Punkt sehr entschieden widersprochen.
Hätte die Landesregierung mit ihrem Verkehrsminister Winfried Hermann die „Dietwegtrasse“ im Jahr 2013 gar nicht erst in die Vorschlagsliste des Landes für den neuen BVWP aufgenommen, so wäre die Trasse aus Bundesmitteln heute endgültig vom Tisch!

Die Einstufung in den „vordringlichen Bedarf“ ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar und wird von uns so auch nicht akzeptiert!

OB Barbara Bosch zweifelt massiv

... an der im BVWP enthaltenen Planung

„…“Die Dietweg- Trasse will kein Mensch mehr“. Die OB hat schon im Sommer 2016, als der Dietweg in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden war, betont, dass das ursprünglich geplante Ständerbauwerk keiner Umweltprüfung mehr Stand halte …“ (SWP 20.01.2017)
„… Oberbürgermeisterin Barbara Bosch will bei manchem „Schnappatmung“ beim Begriff Dietwegtrasse festgestellt haben. Die 70er-Jahre Version mit Ständerbauwerk überm Ortseingang Sondelfingen sei dabei „schon lange tot“. Die alten Planungen seien nicht umsetzbar. (…) Dennoch wolle man nun „im Vorgriff über verkehrliche Maßnahmen nachdenken“…“ (GEA 02.02.2017)

Ob der Bund allerdings Finanzmittel für eine rein städtische Verbindungsstraße bereitstellt, darf mehr als bezweifelt werden!

„Dietwegtrasse“ ist und bleibt „Dietwegtrasse“!

Die im neuen BVWP 2030 enthaltene „B464 Ortsumfahrung Reutlingen“ ist weiterhin die uralte Planung. Und nicht „irgendeine, neuere kleinere verkehrliche Maßnahme“. Der Versuch, diese Trasse durch Umbenennung in „Südumfahrung Orschel-Hagen“ zu verharmlosen, ist bereits heute gescheitert!

Vordringlicher Bedarf für Mensch und Natur!

Das Neubaugebiet Orschel-Hagen Süd soll Anfang 2019 in die Realisierung gehen. Statt wie bisher 250, soll es nun sogar 370 Wohneinheiten geben! Im aktuellen Entwurf für den neuen Flächennutzungsplan ist bereits die Erweiterung „Orschel-Hagen Süd-Ost“ vorgesehen. In Sondelfingen sollen die artenreichen Streuobst- und FFH Mähwiesen „Bergäcker-Halden-II“ bebaut werden. Mittelfristig soll auch der Dietweg zwischen Rommelsbacher Straße und Sickenhäuser Straße der Bebauung dienen.
Damit verstärkt sich die wichtige Erholungsfunktion des Dietwegs und der Orscheläcker, im dicht besiedelten Nordraum, nochmals ganz erheblich!

Zur weiteren Verbesserung der Erholungsfunktion des Gebiets, zur ökologischen Aufwertung und zum Ausgleich der wohl aktuell leider doch wieder notwendigen Versiegelung von Flächen für den Wohnungsbau im Außenbereich schlagen wir Folgendes vor: Gestaltung der Orscheläcker und des Dietwegbereiches, als weiteren „Lebensraum für die biologische Vielfalt“, als Frischluftschneise und Biotopverbund. Dies mit Bäumen, Büschen, Hecken, Tümpeln und Blumenwiesen. Ebenso sollten Bereiche für das „Urban Gardening“ eingerichtet werden. Die für das Baugebiet Orschel-Hagen Süd weggefallenen Schrebergärten werden bis heute von den Anwohnern sehr vermisst!

Die „Dietwegtrasse“ (B464 OU Reutlingen) darf nie gebaut werden!


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Dietwegtrasse im "Vordringlichen Bedarf" !!!!!

nach einigen ruhigen Jahren wird die Dietwegtrasse wieder ausgegraben.
Letzte Woche wurde der neue Bundesverkehrswegeplan bekannt und in der wurde die Dietwegtrasse in den

VORDRINGLICHEN BEDARF

hochgehoben. d.h. die Planungen können (und sollen) ab sofort wieder aufgenommen werden, da der Bund jetzt sowohl Geld für die Planung wie auch für den Bau freigeben kann.
In Reutlingens Politik -das war klar- ruft sofort die CDU nach Planung und Bau, aber auch OB Bosch hat in einem Statement folgende geäußert:

“....In einer ersten Stellungnahme zeigte sich die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch „sehr zufrieden mit der Entscheidung“. Der Albaufstieg diene dem „Lückenschluss“ vom Reutlinger Scheibengipfeltunnel hinauf auf die Alb. Die künftige Bundes-Förderung der Dietwegtrasse sei ebenso begrüßenswert, entspreche sie doch der Beschlusslage des Reutlinger Gemeinderates aus dem Jahr 2007. Die Dietwegtrasse werde die bestehenden Tangenten wie zum Beispiel die B 28 entlasten. Die Aufnahme der Dietwegtrasse in den BVWP und die damit verbundene Förderung aus Bundesmitteln werde die Finanzierung der ergänzend zum Bau des Scheibengipfeltunnels geplanten städtischen Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung und Verkehrsberuhigung erleichtern. ......“ mehr hier in den Reutlinger Nachrichten. ....

Letztendlich bedeutet dies für die Bewohner im Reutlinger Norden, Storlach Sondelfingen und Orschel-Hagen:
steht auf und werdet aktiv!
Schreibt euren Gemeinderäten,
sprecht sie an,
geht in die OB Sprechstunde und
werdet in unserer Bürgerinitiative „keine Dietwegtrasse“ aktiv!


noch mehr Info gibt´s hier bei Freunden vom VEP-Blog....





Bleiben Sie auf den Laufenden, besuchen Sie jetzt regelmäßig unsere Homepage, tragend Sie sich in unseren Verteiler ein und kommen Sie zu unserer nun wieder anlaufenden Infoveranstaltungen!

zum Eintragen in unseren Verteiler geht es hier lang....
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Überflüssige Dietwegtrasse begraben!

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Letzte Änderung am Sonntag, 11. November 2018 um 16:03:31 Uhr.