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19.200.000€ - WIR KÖNNEN ETWAS BEWEGEN!

der VCD Reurtlingen, der BUND Reutlingen, der adfc Reutlingen und der Verein Ökostadt Reutlingen e. V. läd ein:

Wie kann Reutlingen mit 19 Millionen Euro zu einer Großstadt mit moderner Mobilität werden?
Vortrag mit dem Verkehrs- und Infrastrukturexperten
Prof. Heiner Monheim

Spitalhof Reutlingen, 30. November 2018 um 19.30 · Eintritt frei

Wie werden wir uns in Reutlingen zukünftig fortbewegen?
Welche Ideen sind in Reutlingen umsetzbar?
Welche Beispiele und Erfolge gibt es in anderen Städten und Ländern?
Was kann uns Heiner Monheim empfehlen?

19,2 Mio Euro aus Bundesmitteln könnten dazu beitragen, dass Reutlingen zu einer Großstadt mit moderner und umweltfreundlicher Mobilität wird. Aber wie?
Die Regionalstadtbahn Neckar-Alb wird im kommenden Jahrzehnt Wirklichkeit. Das neue Stadtbuskonzept soll schon im September 2019 umgesetzt werden. Mit dem ‚Masterplan Radverkehr‘ ist ein dritter Akzent gesetzt. Können diese Maßnahmen die Umgestaltung Reutlingens in eine Stadt ermöglichen, die nicht mehr vom Autoverkehr dominiert ist?

Heiner Monheim ist ein seit Jahrzehnten bundesweit gefragter und versierter Verkehrsfachmann. Seine Visionen, die vor 30 Jahren noch als Utopien abgetan wurden, sind inzwischen in vielen Städten zur Realität geworden.
Als Verkehrsexperte der Stadt München war er an der S-Bahnplanung und dem Straßenbahnkonzept beteiligt, später war er am Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen tätig, erstellte Verkehrsberuhigungskonzepte für das Land NRW und war Professor für Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier.
Professor Monheim ist nicht zuletzt Mitbegründer von VCD, ADFC, ‚Bürgerbahn statt Börsenbahn‘ und ‚Forum Mensch und Verkehr‘.
Seine Themenschwerpunkte sind demographischer Wandel, Mobilität und Verkehr, innovative, klimafreundliche Verkehrskonzepte, Umweltverbund, ÖPNV in der Fläche, Bahnentwicklung, Fahrradverkehr und Verkehrsberuhigung.
Die Verhältnisse in Reutlingen kennt er aus mehreren verkehrspolitischen Anlässen.

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Dietwegputzete am 27.10.2018 ab 10 Uhr

Wir putzen, putzen Sie mit!

Dietwegputzete

Samstag, 27. Oktober 2018 (1)

Treffpunkt: 10:00 Uhr in der Rommelsbacher Straße, auf der Wendeplatte des Dietwegs, nördlich der Aral-Tankstelle.

Eine Aktion im Rahmen unserer „Patenschaft für den Dietweg“

(1) Bei jedem Wetter. Dauer 2-3 Stunden.

hier werden wir laufend die archivierten Informationen einpflegen.
Haben Sie etwas Geduld und schauen Sie einfach mal wieder vorbei.....

Aktuelle Information

Die beiden öffentlichen Termine in den vergangenen Wochen zeigten eine gute Resonanz bei Bürgern und der Reutlinger Presse.
Wir haben allerdings haben auch festgestellt, wie hoch das Informationsbedürfnis zur Dietwegtrasse in weiten Teilen der Bürgerschaft noch ist.

Aus diesem Grund und auch weil der Dietwegspaziergang am 22. Juli ja so richtig ins Wasser gefallen ist, bieten wir einen zusätzlichen Dietweg-Spaziergang an:

Dietwegspaziergang - Sonntag, 12.08.18 17:00 Uhr

© OpenStreetMap






Treffpunkt der Bürgerinitiative und allen interessierten Bürgern um 17:00 Uhr auf der Wendeplatte des Dietwegs an der Rommelsbacher Straße (nach der ARAL-Tankstelle stadtauswärts bei der ersten Fuß-/Radwegeinmündung rechts).
Bei absehbar starkem Regen oder/und Gewitterwahrscheinlichkeit Verlegung in den Gemeindesaal der Auferstehungskirche, Sonnenstraße 90/1.
Bitte auch aktuellen Hinweis am Veranstaltungstag auf der Homepage beachten! Diese wird bis 14:00 Uhr hier an dieser Stelle aktualisiert.


Die Einladung mit allen Informationen kann hier als PDF heruntergeladen werden [556 KB]


Filmtipp KEIN SCHÖNER LAND - von Sabine Winkler

Im November kam ein Film über den Flächenfraß in Reutlingen ins Kino, darauf möchten wir hier hinweisen:

KEIN SCHÖNER LAND - Flächenfraß im Großraum Reutlingen - Ein Film von Sabine Winkler

"
Wir brauchen Wachstum! Gebetsmühlenartig verkünden uns Wirtschaft und Verwaltung diese angeblich lebensnotwendige Botschaft. Der Film "KEIN SCHÖNER LAND - Flächenfraß im Großraum Reutlingen", ein Film von Sabine Winkler, zeigt die Schattenseiten unseres Handelns auf. Am Beispiel der neu geplanten Baugebiete im Großraum Reutlingen kommen kritische Stimmen zu Wort und zum letzten Mal ist die heimatliche Landschaft zu sehen, die dann unter Beton und Asphalt begraben wird.

Deutschland 2018 77 Minuten mit Prof.Dr. Hermann Knoflacher, Dr. Gerhard Bronner, Peter Huber und viele Einwohner der Region um Reutlingen
Regie Sabine Winkler

Dieser Film, mit bisher schon 1.500 Besuchern, hat in Reutlingen ein immenses Echo ausgelöst. Neben den vielen Leserbriefen wird tatsächlich auch schon im Gemeinderat darauf Bezug genommen. Ein toller Erfolg von Sabine Winkler den Sie sich nicht entgehen lassen sollten!

Weitere Vorführtermine:

Mittwoch, 5.12.2018 - 20:00 Uhr, Cineplex Planie Reutlingen

den Trailer gibts hier: https://youtu.be/vHHN9VTZ7sY

OB Wahl in Reutlingen und was sagen die Kandidaten

zur Dietwegtrasse?

am 03.02.2019 ist in Reutlingen OB Wahl. Die bisherige OB Barabra Bosch stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl.
Daher gibt es ein Riege neuer Kandidatinnen und Kandidaten für den Rathaus-Chef-Sessel.

Die Landeszentrale für politische Bildung hat mit dem
kandidatomat.de eine Möglichkeit geschaffen die Kandidaten direkt miteinander zu vergleichen.

Zur Frage unter dem Titel "Dietwegtrasse" wurde gefragt:

"Die Südumfahrung Orschel-Hagen (Dietwegtrasse) soll gebaut werden?"

die Antworten der Kandidaten (alphabetisch) war:

Cindy Holmberg - nein Ich möchte zur Lösung der Verkehrsprobleme nicht auf die Südumfahrung Orschel-Hagen setzten, sondern andere Varianten alternativ prüfen lassen, z.B. B312.
Dr. Carl-Gustav Kalbfell - ja Und zwar so anwohnerverträglich wie möglich!
Thomas Keck - ja Unser Straßennetz braucht die notwendige Ergänzung. Dabei muss auch die verkehrliche Erschließung des neuen Industriegebiets im Laisen beachtet werden. Die Strecke auf dem Dietweg kann nur im Tunnel verlaufen. Die Planung ist jedoch eine Aufgabe des Bundes und nicht der Stadt.
Dr. Christian Schneider - ja Die Südumfahrung ist eine sinnvolle Ergänzung des Scheibengipfeltunnels. Der weiteräumige Verkehr kann so die Kernstadt umfahren. Stadt, Bürgerinnen und Bürger müssen sich in dem Planungsprozess intensiv einbringen, damit eine verträgliche Lösung für die Anwohner entsteht. Ich sehe in der Südumfahrung eine Chance auch zur Entlastung von Sondelfingen, zur Entlastung der Innenstadt und zur Anbindung von Orschel-Hagen sowie des Gewerbegebiets in Laisen.
Andreas Zimmermann - nein Absoluter Schwachsinn und so was von unnötig und unsinnig.

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weitere Statements der Kandidaten

in der Kandidatenbefragung des GEA´s vom 1801.2019 haben sich die Kandidaten zur folgenden Frage geäussert:

Der Anschluss des Scheibengipfeltunnels an die B 464 soll über die Dietwegtrasse erfolgen. Sie liegt mitten zwischen der Storlach-Siedlung und Orschel-Hagen und führt durch Sondelfingen. Soll sie trotzdem gebaut werden?

Cindy Holmberg Die Dietwegtrasse ist nicht die Lösung für die Verkehrsprobleme in Reutlingen, sondern verlagert die Problematik ins Umland. Die Auslastung des Scheibengipfeltunnels ist schon jetzt sehr hoch. Auch er wurde auf Grundlage veralteter Verkehrszahlen geplant und gebaut und kann kaum noch
neuen Verkehr aufnehmen. Für den Anschluss des Scheibengipfeltunnels möchte ich umweltverträgliche Lösungen prüfen.
Eine Prüfung von Alternativen zur Dietwegtrasse ist ausdrücklich vorgesehen. Die Lösung dieser Problemlage soll Bestandteil eines intelligenten Mobilitätskonzeptes sein.
Dr. Carl-Gustav Kalbfell Um die Innenstadt weiter zu entlasten, braucht es einen Anschluss vom Scheibengipfeltunnel an den B-27-Zubringer. Das geht nur mit der Südumfahrung Orschel-Hagens. Die einst geplante hochgeständerte Straße würde eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität der Anlieger im Storlach und in Sondelfingen bedeuten. Ich will eine Kombination der Nutzung vorhandener Straßen mit dem Bau überdeckelter Neubau-Strecken. So lässt sich das Naherholungsgebiet beim Dietweg erhalten. Ein Ausbau der B 312 von Metzingen bis zum Aichtal würde verhindern, dass nach Stuttgart fließender Verkehr sich einen Umweg über Reutlingen sucht. Schilder müssen Autofahrern zur Umfahrung Reutlingens anleiten.
Thomas Keck Als logische Fortsetzung des Scheibengipfeltunnels ist diese Verbindung dem Grunde nach unverzichtbar. Jedoch müssen aktuelle Verkehrsbelastungen und -beziehungen erhoben und in die bisherige Konzeption eingearbeitet werden. Auch unsere Bezirksgemeinden klagen über zunehmenden Schwerlastverkehr. Auf der Grundlage einer Gesamtbetrachtung, die alle Verkehrsbeziehungen aufzeigt, muss deshalb eine Verkehrskonzeption erarbeitet werden, die zukunftsträchtig ist, diesen Namen verdient und die Ortsteile nicht zusätzlich belastet. Die Straße muss im Bereich des Dietwegs in einem Tunnel geführt werden. Vor Sondelfingen muss sie zeitgemäß geplant werden. Eine Hochstraße vor Sondelfingen passt nicht mehr.
Dr. Christian Schneider Bauherr für die Umgehung ist der Bund, sie ist notwendige Netzergänzung zum Scheibengipfeltunnel. Mit Blick auf Umwelt- und Staubelastungen sowie Unfallrisiken ist sie auch aus Sicht des Landesverkehrsministeriums wichtiger Bestandteil einer weiträumigen, ganzheitlichen Umfahrung der Reutlinger Innenstadt. Das Projekt wurde daher 2018 vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg nach landesweiter Untersuchung mit Planungsbeginn bis 2025 priorisiert.
Das Regierungspräsidium führt derzeit die Grundlagenermittlung durch. Noch in diesem Jahr soll eine Verkehrsuntersuchung als Basis für weitere Planungsschritte durchgeführt werden. Wir müssen als Stadt auf eine für Mensch und Natur gute Lösung achten.
Andreas Zimmermann Ein klares Nein! Nicht nur, dass die Trasse die Leute von der B 464 auf die B 313 führt, um sie dann in einem Riesen-Bogen um Reutlingen herum zu leiten. Es macht überhaupt keinen Sinn, die Leute von der einen Zufahrt aus Stuttgart zu einer anderen umzuleiten. Die Leute, die auf die Alb wollen, müssen schon an der Teilung B 27/B 313 umgeleitet werden. Das ist dann eine Bundesstraße, also Sache des Bundes. Zu den oben genannten Problemen würde noch dazu kommen, dass die Trasse die Wohngebiete vom Akti (-vitätsspielplatz) trennt. Und die Kinder müssten die breite Schnellstraße überqueren, um zum Spielen zu kommen.

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